„Wenn wir unsere Kinder so sehr lieben…“

Buchveröffentlichung „Ascheland“ von Oliver Kyr
Einsam streift Zacharias Brandt durch ein zerstörtes Deutschland nach dem Dritten Weltkrieg. Es treibt ihn die Frage um: “Warum zerstören wir die Welt unserer Kinder, wenn wir sie doch so sehr lieben?”
Seine dreibeinige Hyäne Else, die ihn begleitet, knurrt ihn regelmäßig zurück ins Jetzt, aber die Frage treibt ihn um. Lässt ihn nicht mehr schlafen.

Krieg wird gerne als “höhere Gewalt” bezeichnet, nicht nur von Versicherungskonzernen. Aber das ist er nicht. Wir Menschen machen Krieg. Niemand anders. Und so wie wir ihn entfachen, können wir ebenso entscheiden, das Biest im Käfig zu lassen.
Das ist schwierig. Weil wir eine Welt ohne Krieg nicht mehr kennen. Aber es ist dennoch möglich.
Unsere Kinder wären uns dankbar.

“Ascheland” erzählt nicht von marodierenden Zombies, glühenden Mutanten oder Mad Max-Söldnern. Er erzählt von der unheimlichen Stille, die nach dem “Ballett der Vernichtung” über den Städten, Wiesen und Wäldern liegt. Von leeren Schulen und Spielplätzen.
Wenn wir lospoltern, da müsse “man mal ein paar Bomben drauf werfen” oder “die verstehen nur eine Sprache” oder gar vom “Krieg für die Freiheit”, sollten wir uns über eines im Klaren sein:
Unsere Kinder werden nicht mehr lachen, wenn es passiert und dann passiert ist.
Wer wäre bereit, diesen Preis zu zahlen?

Hier kann man „Ascheland“ bestellen…

Seiten: 280
Sprache: deutsch
ISBN: 9783862824489
Einband: gebunden
Auflage: 1. Originalausgabe
Verlag: acabus Verlag